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    Beleuchtungsfunktionen

    Das Licht spielt eine wesentliche Rolle, ob sich der Mensch in einem Raum wohl fühlt oder nicht. Fühlt er sich wohl, steigert das seine Leistungskapazitäten und seine Gesamtzufriedenheit. Dies ist nicht nur in Büroräumen, sondern auch in Wohnräumen ein wesentliches Kriterium. 

     

    Quelle: Osram

    Glühlampe


    Eine Glühlampe setzt 95% der Energie in Wärme um und nur die restlichen 5% werden tatsächlich in Licht umgewandelt. Wenn man es genau nimmt, ist die traditionelle Glühlampe eher eine Heizung, als ein Leuchtmittel. Die Glühlampe ist in öffentlichen bzw. Bürogebäuden nur mehr vereinzelt vertreten, da sie von der Energiesparlampe verdrängt wurde. Eine normale Glühlampe hat eine Lebensdauer von circa 1.000 h. Rechnet man mit einem täglichen Einsatz von circa drei Stunden pro Tag, ergibt sich für die Glühlampe eine Lebensdauer von circa einem Jahr. 

    Quelle: Osram

    Leuchtstofflampe


    Leuchtstofflampen erzeugen weltweit 70% des Kunstlichts. Sie sind in vielen Einsatzbereichen aus wirtschaftlichen Gründen die erste Wahl. Sie zeichnen sich durch eine hohe Lichtausbeute und einen geringen Stromverbrauch aus. Sie haben eine mittlere Lebensdauer von bis zu 20000 Stunden. Mit diesen Eigenschaften ist die Leuchtstofflampe ein energieeffizientes Leuchtmittel. Legt man Wert auf höchste Lichtausbeute bei gleichzeitig geringer Energieaufnahme, so kommt man um elektronische Vorschaltgeräte (EVG) nicht herum.


    Dadurch wird die Lichtausbeute um ca. 12% erhöht, der Energieverbrauch gesenkt, Leuchtmittel starten direkt ohne Flackern, störendes Flimmern der Lampen wird vermieden und die Lebensdauer der Leuchtmittel verdoppelt. Weiteres Plus: Durch die hohe Frequenz wird das Auge des Menschen geschont und dadurch eine Ermüdung (wie bei herkömmlichen Vorschaltgeräten üblich) vermieden! Bei einer neuen Lichtanlage sollte man auf jeden Fall sogenannte T5 Leuchtstofflampe (Durchmesser von nur 16mm) verwenden, da bei der T5 um mind. 50% weniger Quecksilber verwendet wird.

    Quelle: Osram

    Kompaktleuchtstofflampe


    Die Kompaktleuchtstofflampe ist eine mehrmals gebogene Leuchtstofflampe und wird umgangssprachlich Energiesparlampe genannt. Sie setzt fünfmal soviel Energie (25%) in Licht um als die Glühlampe. Energiesparlampen erzeugen aber auch Licht aus deutlich weniger Strom, bis zu 80% Energieeinsparung ist möglich. Eine 7- bis 9-Watt-Energiesparlampe leuchtet so hell wie eine 40-Watt-Glühbirne. Eine Glühbirne von 60 Watt kann durch eine Energiesparlampe von 11 bis 16 Watt (je nach Typ) ersetzt werden. Bei 100 Watt reicht eine Lampe von 20 Watt. Somit kann man während der Lebensdauer einer Energiesparlampe mindestens 150€ einsparen.


    Einsetzbar sind Energiesparlampen fast überall dort, wo auch die herkömmliche Glühlampe eingesetzt werden kann. Es gibt heutzutage schon Lampen in Birnen- und Kerzenform sowie Globe- und Reflektorlampen.


    Auch stufenlos dimmbare Energiesparlampen gibt es seit April 2007 auf dem Markt. Wichtig zu beachten ist, dass normale Energiesparlampen nicht 1:1 an Dimmern betrieben werden können. Energiesparlampen sind in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich: von 15.000 Stunden über 10.000 Stunden bis zu 6.000 Stunden. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von drei Stunden pro Tag kann eine Energiesparlampe bis zu 15, 10 oder 6 Jahre alt werden.
    Noch dazu kommt, dass Energiesparlampen um ein vielfaches energieeffizienter sind als herkömmliche Glühlampen. Jede Energiesparlampe spart im Jahr mit 25 Kilogramm mehr als die Menge CO2, die ein Baum jedes Jahr binden kann (20 Kilogramm) und damit vom Weg in die Atmosphäre abhält.


    Zudem kann durch den Einsatz von Energiesparlampen auch eine ganze Menge Abfall vermieden werden. Bis zu 15 herkömmliche Glühlampen stehen für eine Energiesparlampe.


    Allerdings ist das Quecksilber in Leuchtstofflampen giftig für Mensch und Umwelt, die Beschichtung der Lampe ebenfalls. Zudem sind die verwendeten seltenen Elemente relativ teuer und können zurückgewonnen werden, weshalb ausgediente Leuchtstofflampen unbedingt zu einem Händler gebracht werden sollten, der auch solche verkauft. Alternativ können die Lampen in größeren Recyclinghöfen zurückgegeben werden. Kompaktleuchtstofflampen sind Sondermüll und dürfen nicht über den Hausmüll oder den Altglas-Container entsorgt werden. Eingeschaltete Energiesparlampen entwickeln elektromagnetische Störungen (Elektrosmog), ähnlich wie Computermonitore. Diese sind nicht erforscht, deshalb empfehlen die Tester einen Sicherheitsabstand von etwa 1,5 Metern. Ab dieser Entfernung liegt die Feldstärke unter dem strengen TCO-Grenzwert für Computermonitore (10 Volt pro Meter).


    Eine Studie, die im Auftrag der Schweizer Bundesämter für Gesundheit (BAG) und für Energie (BFE) durchgeführt wurde, kam jedoch 2004 zu dem Ergebnis: „Die von den Vorschaltgeräten von Energiesparlampen ausgehenden hochfrequenten Felder sind ebenfalls gering und gegenüber anderen Geräten nicht auffällig.“


    Laut „die Umweltberatung“ Wien sind aber „beim derzeitigen Stand der Technik Energiesparlampen im Nahbereich aufgrund überhöhter Werte der hochfrequenten, elektromagnetischen Felder, zum Beispiel für Nachttischlampen, nicht empfehlenswert.“ Auch wird, vor allem bei Kindern, ein Mindestabstand von 1,5 m empfohlen.

    Quelle: Osram

    Halogenglühlampe


    Halogenglühlampen sind zum Teil mehr als 100% heller als konventionelle Lampen. und haben auch eine bis zu 5-mal längere Lebensdauer also Glühlampen. Besonders gerne wird die Halogenlampe wegen ihrer Effekte (Spektralfarben in den Reflektoren) für Objektbeleuchtung in Museen, Geschäften, und Hotels verwendet. Halogenglühlampen strahlen keine UV-Strahlen ab, sodass es zu keinem Ausbleichen der angestrahlten Objekte kommt. Außerdem sind sie dimmbar, was zu einer Optimierung der Lichtmenge genutzt werden kann.

     

    Energieeffizienz für öffentliche Beleuchtung

    SEP Technologieleitfaden für Beleuchtung in der Stadt Wien 

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