Kompaktleuchtstofflampe
Die Kompaktleuchtstofflampe ist eine mehrmals gebogene Leuchtstofflampe und wird umgangssprachlich Energiesparlampe genannt. Sie setzt fünfmal soviel Energie (25%) in Licht um als die Glühlampe. Energiesparlampen erzeugen aber auch Licht aus deutlich weniger Strom, bis zu 80% Energieeinsparung ist möglich. Eine 7- bis 9-Watt-Energiesparlampe leuchtet so hell wie eine 40-Watt-Glühbirne. Eine Glühbirne von 60 Watt kann durch eine Energiesparlampe von 11 bis 16 Watt (je nach Typ) ersetzt werden. Bei 100 Watt reicht eine Lampe von 20 Watt. Somit kann man während der Lebensdauer einer Energiesparlampe mindestens 150€ einsparen.
Einsetzbar sind Energiesparlampen fast überall dort, wo auch die herkömmliche Glühlampe eingesetzt werden kann. Es gibt heutzutage schon Lampen in Birnen- und Kerzenform sowie Globe- und Reflektorlampen.
Auch stufenlos dimmbare Energiesparlampen gibt es seit April 2007 auf dem Markt. Wichtig zu beachten ist, dass normale Energiesparlampen nicht 1:1 an Dimmern betrieben werden können. Energiesparlampen sind in verschiedenen Qualitätsstufen erhältlich: von 15.000 Stunden über 10.000 Stunden bis zu 6.000 Stunden. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von drei Stunden pro Tag kann eine Energiesparlampe bis zu 15, 10 oder 6 Jahre alt werden.
Noch dazu kommt, dass Energiesparlampen um ein vielfaches energieeffizienter sind als herkömmliche Glühlampen. Jede Energiesparlampe spart im Jahr mit 25 Kilogramm mehr als die Menge CO2, die ein Baum jedes Jahr binden kann (20 Kilogramm) und damit vom Weg in die Atmosphäre abhält.
Zudem kann durch den Einsatz von Energiesparlampen auch eine ganze Menge Abfall vermieden werden. Bis zu 15 herkömmliche Glühlampen stehen für eine Energiesparlampe.
Allerdings ist das Quecksilber in Leuchtstofflampen giftig für Mensch und Umwelt, die Beschichtung der Lampe ebenfalls. Zudem sind die verwendeten seltenen Elemente relativ teuer und können zurückgewonnen werden, weshalb ausgediente Leuchtstofflampen unbedingt zu einem Händler gebracht werden sollten, der auch solche verkauft. Alternativ können die Lampen in größeren Recyclinghöfen zurückgegeben werden. Kompaktleuchtstofflampen sind Sondermüll und dürfen nicht über den Hausmüll oder den Altglas-Container entsorgt werden. Eingeschaltete Energiesparlampen entwickeln elektromagnetische Störungen (Elektrosmog), ähnlich wie Computermonitore. Diese sind nicht erforscht, deshalb empfehlen die Tester einen Sicherheitsabstand von etwa 1,5 Metern. Ab dieser Entfernung liegt die Feldstärke unter dem strengen TCO-Grenzwert für Computermonitore (10 Volt pro Meter).
Eine Studie, die im Auftrag der Schweizer Bundesämter für Gesundheit (BAG) und für Energie (BFE) durchgeführt wurde, kam jedoch 2004 zu dem Ergebnis: „Die von den Vorschaltgeräten von Energiesparlampen ausgehenden hochfrequenten Felder sind ebenfalls gering und gegenüber anderen Geräten nicht auffällig.“
Laut „die Umweltberatung“ Wien sind aber „beim derzeitigen Stand der Technik Energiesparlampen im Nahbereich aufgrund überhöhter Werte der hochfrequenten, elektromagnetischen Felder, zum Beispiel für Nachttischlampen, nicht empfehlenswert.“ Auch wird, vor allem bei Kindern, ein Mindestabstand von 1,5 m empfohlen.
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